Raumklimageräte helfen bei Hitze im Haus nur wenig

06.07.2012
Hausbesitzer erreichen mehr mit sommerlichem Wärmeschutz

Mit Beginn des Sommers und der Ferienzeit steigen die Temperaturen - leider oft auch im Haus selbst. Bei intensiver Sonneneinstrahlung kann die Temperatur im Haus leicht auf 35 Grad steigen, von angenehmem Wohnklima keine Spur mehr. Abkühlung versprechen Raumklimageräte, doch die sind wenig effizient und sorgen über den Sommer für hohe Stromkosten. Besser investieren Hausbesitzer in den sommerlichen Wärmeschutz.

 

Wer sich dennoch für ein Raumklimagerät entscheidet, sollte beim Kauf genau hinsehen. Denn  häufig kühlen Raumklimageräte weniger als erwartet. Dafür schlagen ordentlich Stromkosten zu Buche, 200 Euro kommen über den Sommer schnell zusammen. Damit gehören Klimageräte zu den größten Stromfressern im Haus. Besonders bei einteiligen Klimageräten, den so genannten Monoblockmodellen, sollten Hausbesitzer abwägen, ob der Einsatz sinnvoll ist. Diese Geräte müssen die Abwärme aus dem Haus durch einen dickeren Schlauch nach außen blasen. Wird dieser durch ein Tür- oder Fensterspalt gesteckt, dringt ständig neue warme Luft von außen ins Haus - ein teurer und zudem aussichtsloser Kampf gegen die Hitze. Zweiteilige Anlagen, so genannte Splitgeräte, kühlen dagegen etwas effektiver. Der Kompressor wird separat im Außenbereich montiert, der Verbindungsschlauch für Stromleitung und Kältemittel wird durch die Wand zum Kompressor geführt.

Sommerlicher Wärmeschutz macht Raumklimageräte überflüssig
Wenn schon Raumklimageräte zum Einsatz kommen, sollten diese nicht ständig laufen. Vor dem Schlafengehen können die Geräte das Schlafzimmer kühlen. Danach wird das Haus über Nacht durch geöffnete Fenster abgekühlt. Damit die Hitze gar nicht erst ins Haus kommt, lohnt sich für Hausbesitzer die Investition in den sommerlichen Wärmeschutz. Dazu zählen alle Maßnahmen, die eine zu große Erwärmung im Sommer verhindern wie

 

- eine Dachdämmung

 

 - die Dämmung der Fassade

 

- Verschattungseinrichtungen wie Rollladen und Jalousien vor Fenstern und Balkon- oder Terrassentüren

 

Wer dann noch richtig lüftet, also in den kühleren Nacht- und Morgenstunden, und den Rest des Tages die Fenster geschlossen hält, kann auf Raumklimageräte gut verzichten.

 

Quelle: www.energie-fachberater.de

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