Brandschutz im Bad rettet Leben
Wer ein neues Bad plant, verwendet viel Zeit auf die Auswahl der Sanitärkeramiken, die Farben und Oberflächen der Fliesen oder Natursteinbeläge oder die Raumaufteilung. Die Installation hinter der Wand dagegen bleibt den Blicken des Bauherren oder Modernisierers verborgen - doch auch hier lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen. Denn die verbaute Installationstechnik hat einen erheblichen Einfluss auf die Brandsicherheit des Hauses. Wer hier einen hohen Sicherheitsstandard einbaut, schläft einfach ruhiger.
Auch bei der Planung des Bades sowie der Badeinrichtung und Installation können Hausbesitzer mit einigen Maßnahmen gezielt etwas für den Brandschutz im eigenen Haus tun.
Die verlegten Rohre im Haus müssen durch die Decken zwischen den Etagen geleitet werden. An dieser Stelle können bei einem Brand Flammen durchdringen und sich so über die Stockwerksgrenzen hinweg ausbreiten. Daher ist es wichtig, dass die Decke rund um die Leitungen - beispielsweise mit einem speziellen Deckenverschluss-System - lückenlos geschlossen wird. Um eine Feuerausbreitung über die Abwasser-Fallrohre zu verhindern, baut man zusätzlich ein sogenanntes Brandschutz-Rohrschott ein. Bei großer Hitze verschließen dämmschichtbildende Baustoffe rasch die Rohröffnung.
Im Neubau regeln Normen und Vorschriften den Brandschutz. Im Altbau sollte man einen Sanitärfachmann zurate ziehen - und zur Sicherheit der Familie im Zweifelsfall in verbesserten Brandschutz investieren.










